Glanzstück

16:04:00

Sogenannte Küchenhelfer gibt es wie Sand am Meer. Apfelteiler, Folien-Spender oder Marmeladentrichter – sie alle sollen die Arbeit rund um den Herd erleichtern. Manchen gelingt das gut, anderen weniger. Wir haben den Silit Cut’n Serve, ein wirklich schmuckes Stück Metall zum Zerteilen, Transportieren und Servieren, im Küchenalltag auf die Probe gestellt.

Foto: HANNAH.KONDA, Hannah van Alen

Das haben wir ausprobiert:
Produkt: Silit Universalhelfer Cut’n Serve, Hersteller: WMF Group
Auf den ersten Blick:
Ja bin ich denn hier im Baumarkt?
Aus Hersteller-Sicht:
Das geniale Produkt zum Zerteilen, Transportieren und Servieren von Pizzen, Kuchen, Pilzen, etc. Ideal zum Portionieren von Teig.
Aus Ausprobier-Club-Sicht:
Es gibt Feinmotoriker und Grobmotoriker. Ich gehöre zweifellos in die zweite Kategorie. Deshalb überlass ich beispielweise das Schnippeln gern geschickteren, meist weiblichen Händen. Doch manchmal heißt es notgedrungen „Selbst ist der Mann“. Für diese Extremfälle verfüge ich über eine ganze Reihe von „stummen Dienern“ – sprich Küchenhelfern. Einer von ihnen ist der Silit Cut’n Serve,  ein von Trident Design wohlgeformtes Stück Edelstahl rostfrei 18/10, das auf den ersten Blick wie ein etwas überdimensionierter Designer-Spachtel aus dem Baumarkt aussieht.
Zum Verfüllen von Löchern und Glätten von Oberflächen ist das Glanzstück allerdings nicht gedacht – auch nicht in der Küche. Vielmehr geht es unter anderem um den sicheren Transport von kleingehackten Zwiebeln, geviertelten Champignons oder geriebenem Käse von einem Ort zum anderen, also vom Schneidebrett in die Pfanne beispielsweise, ohne die Küche komplett zu derangieren. Und das funktioniert ganz ausgezeichnet, sofern das Transportgut nicht saftet (Tomaten) und an der Edelstahloberfläche haftet, wie das T-Shirt am Body eines Schlagzeugers nach einem 2-Stunden-Konzert. Auch das Portionieren von Pizzateig klappt prima. Servieren möchte ich mit Cut’n Serve eher nichts. Das funktioniert zwar, verhagelt aber garantiert bei jedem Dinner die B-Note. 
Zum guten Schluss:
Nicht alles, was sich Helfer nennt, hilft auch in der Küche. Im Falle Cut’n Serve ist die Hilfsbereitschaft zwar groß, aber man nimmt sie in der täglichen Praxis dann doch eher selten in Anspruch. Oft geht es mit den Händen einfach schneller. Und das Spülen kann man sich anschließend auch sparen. Ein wirklich gutaussehender und williger Küchenhelfer, der mit 14,95 Euro (UVP des Herstellers am 08.08.2016) auch keine Löcher ins Budget, aber den grobmotorigen Tester auch nicht vom Hocker reißt.
Mehr zum Silit Universalhelfer Cut’n Serve gibt’s hier: http://www.wmf.com/de/universalhelfer-cutn-serve.html
3 von 5 Gabeln



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