Bella Figura

15:03:00

Töpfe haben’s echt nicht leicht. Von krabbelnden Kindern werden sie bisweilen auf den Kopf gestellt und mit Löffeln geschlagen, von Erwachsenen wird ihnen regelmäßig kräftig und ohne Rücksicht auf Verluste eingeheizt – meist von unten, manchmal von allen Seiten. Und als würde das alles noch nicht reichen, gibt‘s schlussendlich auch noch eine gründliche Abreibung mit kratzigen Spülschwämmen oder borstigen Drahtbürsten. Dagegen ist das Dschungel-Camp quasi ein Ponyhof. Kein Wunder also, dass so mancher Topf frühzeitig den Deckel schmeißt und den Löffel abgibt. Nicht so der Bratentopf Accademia Fortissima von Lagostina. Ein stahlharter Vertreter seiner Zunft, der zudem – Überraschung, Überraschung – auch noch blendend aussieht.

Foto: HANNAH.KONDA, Hannah van Alen
Das haben wir ausprobiert:

Produkt: Lagostina Bratentopf mit Deckel, Hersteller: Groupe SEB Deutschland, Markenbereich Lagostina, Modell: Accademia Fortissima.

Auf den ersten Blick:

Zu schön zum Schlagen

Aus Hersteller-Sicht:

Getragen von der Historie italienischer Kultur, inspiriert von Werken italienischer Kunst, bewahrt Lagostina in seinem Kochgeschirr den Reichtum an Stilen, der Italien auszeichnet.

Aus unserer Sicht:

Ganz ehrlich – treffender hätte man die Design-Philosophie des 1901 gegründeten italienischen Herstellers von Kochgeschirr und Essbesteck nicht beschreiben können. Kürzer schon. Denn das Design ist im besten Sinne des Wortes „klassisch“. Die alten Lateiner und Freunde des „kleinen Stowassers“ werden sich erinnern: „classicus, a, um“ = der ersten Bürgerklasse angehörend, was heute so viel wie traditionell, zeitlos und/oder (form)vollendet meint. Ein Topf von erhabener Schönheit, zum Braten eigentlich viel zu schade, zum Schlagen sowieso.

Der runde, anthrazitfarbene Korpus aus harteloxiertem Aluminium, dessen Robustheit und Widerstandskraft auf einer elektrolytischen Oxidation basiert, kommt mattiert und somit edel und elegant daher, die genieteten Edelstahlgriffe fügen eine Priese Verspieltheit und Leichtigkeit hinzu, der sanft gewölbte Glasdeckel hat etwas krönendes, ganz ohne majestätisches Gehabe, und lässt den Blick auf das brodelnde Innenleben jederzeit zu. Transparenz, die man heute leider viel zu oft vermisst. Vor allem dann, wenn die Stimmung irgendwo mal wieder hochkocht. Aber das ist ein anderes Thema.

Neben der Form weiß auch die Funktionalität des Accademia Fortissima zu überzeugen. Seine Griffe liegen äußerst geschmeidig und wohlfühlig in der Hand, sein Leer-Gewicht ist trotz 24 cm Durchmesser überraschend kommod. Da geht einem das Handling auch beim größten Kochstress ganz leicht von der Hand.

Zum guten Schluss:

So klassisch das Design, so zeitgemäß ist die Technologie des Italo-Bräters. Das harteloxierte Aluminium ist nach Herstellerangaben sechs Mal härter als herkömmliches Aluminium, die drei Anodal-Versiegelungsschichten sorgen für ein kratzfestes Inneres, eine perfekte Wärmeverteilung und beste Antihafteigenschaften, ein starker Induktionsboden für gleichmäßige Bratergebnisse. Klingt gut, funktioniert prima – auf allen Herdarten. Das haben erste Praxistests bewiesen.

Übrigens: Mag die Qualität eines Topfes auch noch so gut sein, kratzige Spülschwämme, borstige Drahtbürsten und alles andere was spitz ist, schaden jeder Beschichtung und verkürzen ihre Lebenszeit. Deshalb: Gehen Sie sanft mit Ihren Töpfen um. Schließlich soll sich die Investition ja auch lohnen. Und die beträgt für den Bratentopf Accademia Fortissima im Lagostina Online-Shop stolze aber faire 139,- Euro – Deckel und „Bella Figura“ inklusive.

Mehr zu Lagostina-Kochgeschirr und Essbesteck gibt’s hier: www.lagostina.de

5 von 5 Gabeln

Hinweis gemäß Blogger Relations Kodex:

Der Lagostina-Bräter wurde uns von der Groupe SEB Deutschland, Markenbereich Lagostina, kostenlos zur Verfügung gestellt.

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